Pflegeberatung & Häusliche Schulung

Pflegeberatung nach § 37

Pflegebedürftige, die Pflegegeld beziehen, sind verpflichtet, in halbjährlichen oder vierteljährlichen Abstand, je nach Pflegegrad, eine Beratung durch einen ambulanten Pflegedienst in der eigenen Häuslichkeit durchführen zu lassen. Dabei verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die häusliche Pflege zu fördern, indem die pflegenden Angehörigen von erfahrenen, professionell Pflegenden beraten und unterstützt werden.

Die Pflegefachkraft hilft Ihnen:

- einzuschätzen, ob der Pflegegrad noch stimmt
- bei Bedarf zusätzliche Hilfen in Anspruch zu nehmen
- mit der Beratung und Hilfsmitteln, die Ihnen die Pflege erleichtern
- Entlastungsangebote anzunehmen, wie Betreuungsangebote
- gesundheitliche Überforderung der pflegenden Angehörigen zu erkennen.
- Informationen zu den Möglichkeiten einer Wohnraumanpassung

 

Auf diesem Weg soll die häusliche Pflege weiterhin ermöglicht und die stationäre Pflege so lange wie möglich verhindert werden.